Die Wiesenburg

Revitalisierung des Denkmalareals mit Ergänzungsneubauten für Kultur und Bildung


Das Projekt umfasst die Revitalisierung des Denkmals ehem. Obdachlosenasyl „Wiesenburg“ (BJ 1896/1907) als Kulturzentrum mit folgenden 6 Bauteilen:


Keller BT1, Erschließung BT2,

Bestandsgewerbe BT3,

Beamtenwohnhaus BT4,

Mehrzweckhalle BT 5.1 (Wiederaufbau) und

Bildungszentrum BT 5.2 (Neubau).


Baulich umgesetzt wurden im BT4 die denkmalgerechte Fassadenertüchtigung, die energetische Ertüchtigung des Daches und der Kellerdecke sowie die energetische Ertüchtigung durch neue Holz-ISO-Fenster wo erforderlich und Einbau von Kasten-Doppel-Fenstern anstelle bestehender Kunststofffenster. Außerdem erfolgte die Strangsanierung und teilweise Modernisierung der Bäder und Küchen.

Stadt Bezirk

Berlin-Prenzlauer Berg

Leistungsphasen

1- 8 TGA + 4-8 Architekten

Wohn- / Gewerbefläche

1.250 m² / 3.150 m²

Wohnungen / Gewerbe

9 WE / 13 GE

Bruttogeschossfläche

7.300 m²

Errichtung

1896/1907

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Die Heizung wurde im Bereich der Grundrissänderungen erneuert, (Austausch der Gasetagenheizung durch Gasbrennwerttherme).


Es erfolgte die Schadstoffbeseitigung in den Bauteilen 1, 3 und 5 sowie die umfassende Kellersanierung mit Neuerrichtung von Fledermausquartieren (anteilig im Bauteil 1).


Weitere Bauteile wie das Bildungszentrum (Neubau, BT5.2), die Mehrzweckhalle (Wiederaufbau, , BT5.2) die Gewerbe (Bestandsbauten BT3), die Erschließung (BT2) wurden zwar durchgeplant, aber konnten nicht bzw. nur in Teilen (Schadstofffreimachung und sicherheitsrevante Arbeiten, wie Neuerrichtung einer Rampe (im BT3), realisiert werden.


Zum geplanten Wiederaufbau der Mehrzweckhalle gehören neben einer bereits sanierten Tanzhalle, ein Theaterraum mit Probebühne, Café und Nebenräumen. Im Neubau Bildungszentrum wurden neben den Unterrichtsräumen außerdem ein Musikprobenraum, Büros und ein grünes Klassenzimmer im Freien geplant. Es werden Fußbodenheizungen vorgesehen, die über Wärmepumpen gespeist werden, Im Bildungszentrum wird eine dezentrale und in der Mehrzweckhalle eine zentrale Lüftungsanlage vorgesehen.


In den Bestandsgewerben wird das Tragwerk ertüchtigt und eine zentrale Heizungsanlage mit Gasbrennwertthermen anstelle von Einzelheizungen (Öl, Kohle, Holz) eingebaut.



Die Regenentwässerung erfolgt über Rigolen, zum Teil mit Anschluss an das anliegende Gewässer "Panke" und an das öffentliche Straßennetz.