Wassertorstraße

Modernisierung, Instandsetzung und Schadstoffsanierung

Das Gebäude wurde nach Planung von Werner Düttmann von 1968 – 1970 im Rahmen der sogenannten Flächensanierung der 70er Jahre als Hochhausriegel errichtet. Die Gebäudehöhe variiert dabei zwischen 6 und 17 Vollgeschossen in einer ausgeprägten Staffelung.


Der Gebäudekomplex wurde in Schottenbauweise (Allbeton-Bauweise) errichtet. Die Fassade wurde durch Fertigteilplatten geschlossen, die keine lastabtragende Funktion haben.
Oberhalb des 1. OG, das als Versorgungsgeschoss dient, befinden sich ausschließlich Wohngeschosse. Sie werden durch einen gemeinsamen langen Verteilerflur (Mittelgang) erschlossen, der alle Gebäudeteile miteinander verbindet. Im Erdgeschoss sind sowohl gewerbliche als auch funktionale Nutzung untergebracht.

Bundesland

Berlin-Kreuzberg

Leistungsphasen

1-6

Wohnfläche / Gewerbefläche

18.066 m² / 1.044 m²

Wohnungen / Gewerbe

287 WE / 9 GE

Bruttogeschossfläche

29.807 m²

Errichtung

1968-1970

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Die Bauaufgabe umfasst die energetische Aufwertung des Gebäudes auf den BEG 85-Standard sowie die komplette Strangsanierung in den Wohnungen und den Gewerbeeinheiten.
Dabei wird die Instandsetzung der Wohneinheiten einschließlich Modernisierung der Bäder sowie eine Instandsetzung/Renovierung der Verteilerflure und Treppenhäuser ausgeführt.
In diesem Zuge erfolgt die umfangreiche Schadstofffreimachung.


Die energetische Sanierung umfasst die Dämmung der Fassade, der Dächer und der Decke im 1. Obergeschoss. Außerdem werden die Fenster, Schaufensteranlagen und Außentüren erneuert. Dabei wird das Gebäude ein gegenüber dem Bestand nachhaltig ansprechendes Gestaltungskonzept erhalten. Die Erdgeschosszone wurde umfassend neu strukturiert und zoniert, so dass attraktive Räume sowohl für die Gewerbe, als auch für die dem Wohnen zugeordneten Nutzungsflächen entstehen.


Eine zusätzliche Aufgabe beinhaltete eine Studie zur Nachverdichtung. In diesem Rahmen wurden sowohl eine Dachaufstockung als auch ein Neubau auf einem derzeit als Grünfläche genutzten Baufeld untersucht. Die Dachaufstockung, der Neubau und die Platzgestaltung werden nicht realisiert.